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Markus Hotz testete in Oschersleben

Formel 2-Rennwagen von 72Stagpower

Markus Hotz, einer der besten Schweizer Rennfahrer der 1960er- bis 1980er-Jahre, drehte auf der Arena-Piste  in Oschersleben flotte Runden in einem Jägermeister-March der Formel 2. Das Auto lief perfekt. Dieser Wagen war im Besitz von Markus Hotz, der den Wagen dann aber vor kurzem an 72Stagpower verkaufte. Makus Hotz wurde begleitet von seinen Söhnen David und Benjamin.

Dieser March-Rennwagen ist einer von nur zwei Exemplaren, die im Jahr 1977 für die Formel 2 von der Firma March gebaut wurden. Für 72Stagpower ist dieser einstmals schneeweiße March-BMW von Bedeutung, weil Jochen Mass mit diesem Monoposto (in Jägermeister-Farbe) im Jahr 1977 das Eifelrennen auf dem Nürburgring gewann. Markus Hotz dazu: „Euch habe ich den Wagen gern gegeben. Er ist ein Stückchen Jägermeister-Historie. Zu Euch gehört er. Und ich darf ihn ja auch weiterhin mal fahren.“

Markus Hotz war ein überaus vielseitiger Rennfahrer. Er fuhr in der Formel V, in der Formel Super V und auch in der Formel 2. Nicht nur bei Rundstreckenrennen, sondern auch bei Bergrennen. Hier galt er als „Bergkönig“. Dreimal (1976, 1980 und 1982) war er zum Beispiel Gesamtsieger in Freiburg am Schauinsland.

Auch in der berühmten Procar-Serie der M1-Fahrzeuge war Hotz am Start und gehörte 1978 zu den BMW-Werksfahrern der Länderteams in der Marken-Weltmeisterschaft (im 320er-BMW-Gruppe 5). 1976 war Markus Hotz (zusammen mit Claude Haldi) auch Vierter im Gesamt des 1000-Kilometer-Rennens auf dem Nürburg mit einem Porsche-Turbo 934/35.

Holtz baute in seiner Horag AG auch jahrelang eigene Rennfahrzeuge (fast 50) bis hin zum Can-Am-Spyder. Zu seinen Piloten gehörte Asse wie Johnny Cecotto, Marc Surer, Mike Thackwell.

Markus Hotz kletterte nach dem erfolgreichen Test im March dann auch noch in einen weiteren Formel 2 von 72Stagpower. Und zwar in einen Brabham-Ford BT 38. Auch dieser Wagen hat seine Bedeutung in der Jägermeister-Renngeschichte. Graham Hill, der zweifache Weltmeister, war 1972 der erste Star, den das Jägermeister-Racing-Team verpflichtete. Für die Formel 2. Im Brabham-Ford BT 38.

Langjährige Weggefährten im Rennsport: Markus Hotz und Eckhard Schimpf

David Hotz hilft dem Vater bei der Sitzprobe im Brabham

Benjamin Hotz „checkt“ den BMW-Motor

Markus Hotz und 72Stagpower-Cheftechniker Michael Groth

March-BMW 772 von 1977

Brabham-Ford  BT 38 von 1972

Fotostrecke

Autor: Eckhard Schimpf
Fotos: kreativburschen/D.Salinger

2018-02-07T13:30:09+00:00 11.August 2017|

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