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Porsche-Urgesteine zu Gast 2017

„Porsche-Urgesteine“ zu Gast bei ‘72Stagpower

‘72Stagpower hatte Besuch von Männern, die man im wahrsten Sinn des Wortes als „Porsche-Urgesteine“ bezeichnen kann. Einen Tag nach der Talk-Runde „Mythos Le Mans“ in der Wolfsburger Autostadt kamen Peter Falk, Herbert Linge, Günter Steckkönig und Kurt Ahrens zur Kaffee-Runde in die Lounge von ‘72Stagpower in Braunschweig.

Peter Falk artikulierte, was alle ausdrückten: „Wir sind begeistert von den herrlichen, hellen, sauberen Halle.“ Und er fügte hinzu. „Fast wie in Weissach.“ Gerade wird bei ‘72Stagpower von Techniker Michael Groth ein Jägermeister-Porsche vom Typ 956 „rennfit“ gemacht. Es ist der Wagen, der in den Jahren 1985 und 1986 in Orange im Team-Brun lief. Der 956 wird – wenn alles klappt – noch im Herbst dieses Jahres rollen. An seinem Lenkrad drehten einst Asse wie Hans-Joachim Stuck, Oscar Larrauri, Gerhard Berger, Walter Brun – übrigens einmal auch Keke Rosberg.

Noch ein paar Sätze zu den „Porsche-Urgesteinen“, die bei ‘72Stagpower auch eine Motorhaube signierten. PETER FALK war von 1959 bis 1992 in der Abteilung Porsche-Motorsport. Er war Rennleiter, leitete auch die Entwicklung der Rennabteilung. Unter seiner Regie entstanden Autos wie 956/962, der TAG-Formel 1-Motor, der 959 in Dakar-Ausführung. Allein zwischen 1982 und 1988 sammelte Porsche unter Falks Führung neun WM-Titel ein. Und Falk gehörte natürlich auch in den vorhergehenden Jahren mit Rennwagen wie 904, 906, 907, 909, 908 und 917 zu den Stützen der Porsche-Crew. Peter Falks Buch „33 Jahre Porsche“ erzählt über diese Epoche. Es eines der besten Bücher, die je über den Porsche-Rennsport geschrieben worden sind.

Das zweite „Porsche-Urgestein“: HERBERT LINGE. Er arbeitet von 1943 bis 1993 in Zuffenhausen, hat noch den legendären Ferdinand Porsche erlebt. Linge war nicht nur respektierter „Obermeister“ in der Rennabteilung, sondern glänzte auch als Top-Rennfahrer; fast so schnell wie die Werkspiloten. Er fuhr noch die legendären Rennen mit, wie Mille Miglia, Carrera-Panamericana oder Lüttich-Rom-Lüttich und Targa-Florio. Er war elf Mal in Le Mans am Start. Nach seiner Rennkarriere baute er die ONS-Sicherheitsstaffel auf.

GÜNTER STECKKÖNIG arbeitete ebenfalls Jahrzehnte als Techniker bei Porsche und fuhr nebenbei auch Rennen. Die Targa-Florio, Le Mans, das 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring. KURT AHRENS war der vierte Mann in diesem „Urgestein-Quartett“. Er ist als Braunschweiger allerdings bei ‘72Stagpower fast wie zu Hause. Kurt Ahrens hatte seine Laufbahn gerade 1971 endgültig beendet, als 1972 das Jägermeister-Racing-Team gegründet wurde. Sonst wäre er mit Sicherheit Jägermeister-Pilot geworden. Kurt Ahrens war Porsche-Werksfahrer und gewann 1969 den Großen Preis von Österreich (erster Sieg für den legendären 917) und siegte 1970 im Porsche 908 auch beim berühmten 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring.

Bild: Peter Falk und Kurt Ahrens

Bild: Am Porsche 956. Von links: Michael Groth (Techniker von ‘72Stagpower), Günter Steckkönig, Peter Falk, Eckhard Schimpf, Herbert Linge und Manfred Müller (ebenfalls techniker bei ‘72Stagpower.

Bild: Herbert Linge und Kurt Ahrens

Bild: Eckhard Schimpf und Herbert Linge.

Bild: Peter Falk, Günter Steckkönig, Michael Groth.

Autor: Eckhard Schimpf

2018-02-07T13:30:42+00:00 14.Juni 2017|

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